Vom 4. bis 19. Oktober steht Paris wieder einmal im Fokus der automobilen Welt. Auf dem Pariser Autosalon zeigen die Hersteller aus aller Welt ihre neuen Modelle und versuchen sich gegenseitig auszustechen. Dass da auch der VW-Konzern mit Pauken und Trompeten mitmischt, ist klar.

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Den Eyecatcher gibt natürlich das XL Sport Concept, das zwar auf dem Einliter-Auto XL1 basiert, befeuert von einem Ducati-Motorradmotor mit 200 PS allerdings eine komplett neue Zielsetzung verfolgt. Es dürfte klar sein, dass der 270 km/h schnelle Zweisitzer es bis zur Serienreife schafft, dann aber zu einem schwindelerregenden Preis auf den Markt kommt.

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Deutlich günstiger, aber immer noch überaus sportlich zeigt sich der neue VW Polo GTI, der nun mit einem 1,8-Liter-Turbo bestückt ist, der es auf 192 PS bringt. Ebenfalls neu: Endlich kann der Polo GTI auch wieder mit einer manuellen Sechsgang-Box geordert werden. Dann kostet der neue GTI mindestens 22.275 Euro, wer sich für das Siebengang-DSG entscheidet, muss mindestens 23.750 Euro auf den Tisch legen.

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Weniger sportlich, dafür entschieden kerniger geht der neue VW Golf Alltrack zur Sache. Wie schon beim Passat Alltrack ist auch der robuste Golf in dieser Version nur als Variant zu haben. Der Allradantrieb 4MOTION ist ebenso wie die 20 Millimeter höhere Bodenfreiheit serienmäßig mit an Bord. Zur Wahl stehen ein neuer 1.8 TSI mit 180 PS sowie drei TDI-Motoren mit 110 PS (1.6), 150 PS (2.0) und 184 PS (2.0). Zu Preisen gibt es noch keine Infos.

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Weiter geht’s mit dem neue Passat GTE, den es als Limousine und als Variant geben wird. Er eifert dem bereits bekannten Golf GTE nach und bietet wie dieser die Kraft der zwei Herzen. Den Motorraum teilen sich ein 1,4-Liter-TSI mit 156 PS und ein Elektromotor mit 115 PS. Die Systemleistung liegt bei 218 PS und 400 Nm. Bis zu 50 Kilometer soll der Passat GTE rein elektrisch fahren können, dabei bis zu 130 km/h erreichen (begrenzt). Sind Tank (50 Liter) und Akku voll, soll die Reichweite „mehr als 1.000 km“ betragen. Auf den Markt kommen Passat GTE und Passat Variant GTE in der zweiten Jahreshälfte 2015. Zu Preisen äußerte sich VW noch nicht.

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Ebenfalls in Paris am VW-Stand kann man natürlich einen Blick auf den „normalen“ Passat B8 werfen, der es sogar mit den Premium-Modellen der Klasse aus dem Hause Mercedes und BMW aufnehmen soll – und das wohl auch sehr gut kann, wie die ersten Berichte großer deutscher Magazin belegen.

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Natürlich darf auch die Nutzfahrzeug-Sparte nicht zu kurz kommen. Am sogenannten Konzern-Abend vor der eigentlichen Messe zeigte VWN den aktuellen T5 California Beach Edition, sowie dessen Urahn – einen T1 von 1950.

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Einen konkreten Ausblick auf die sechste Transporter-Generation zeigte der ebenfalls präsentierte Tristar Concept, der mit einem starken Diesel, Allradantrieb, Stollenreifen, einer offenen Ladefläche, versteckter Schublade und allerlei Spielkram im Cockpit die Blicke auf sich zieht.

Galerie: VW auf dem Pariser Autosalon 2014

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