ŠKODA setzt seine Offensive im SUV-Segment fort. Auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf (7. – 19. März 2017) präsentiert der tschechische Automobilhersteller mit dem KODIAQ SCOUT eine Modellvariante, die ihre Offroad-Qualitäten sowohl optisch als auch technisch zur Geltung bringt. Der kernige und robuste Auftritt wird durch silberfarbene Designelemente einschließlich eines markanten Unterfahrschutzes vorne und hinten unterstrichen. Auch die speziell für den KODIAQ SCOUT kreierten 19 Zoll großen Leichtmetallräder tragen zu seiner kraftvollen Ausstrahlung bei. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren stehen für die neue Modellvariante zur Auswahl und werden jeweils mit dem Allradantrieb 4×4 kombiniert.

Mit einer Länge von 4,70 Metern, bis zu sieben Sitzen und dem größten Innen- bzw. Gepäckraum seiner Klasse hat der KODIAQ eine vielbeachtete Premiere gefeiert. Das Design spiegelt die gestalterische Identität der Marke wider und stellt eine Mischung aus Emotionalität und Rationalität dar. Besonders klare Akzente für Robustheit und Kraft setzt die Modellvariante ŠKODA KODIAQ SCOUT mit ihren eigenständigen Gestaltungsmerkmalen.

Das Design – Silber als Ausdruck des kraftvollen Charakters
Neben dem Unterfahrschutz ist der KODIAQ SCOUT äußerlich an den dunkel getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben (Sunset) erkennbar. Ansonsten prägen silberfarbene Elemente den robusten Eindruck und unterstreichen den kraftvollen Charakter des neuen großen SUV des tschechischen Herstellers.

Der Kühlergrill wird von einem silberfarbenen Rahmen eingefasst. Im selben Farbton sind die Dachreling, die Gehäuse der Außenspiegel, die Einfassungen der Seitenscheiben und der unterhalb der Stoßfänger platzierte und optisch dreigeteilte Unterfahrschutz vorne und hinten gestaltet.

Die Seitenansicht eines jeden KODIAQ-Modells charakterisieren kurze Überhänge, die früh abfallende und durch eine Kontur in der D-Säule optisch verlängerte Dachlinie und das eingezogene Heck. Der KODIAQ SCOUT ist außerdem serienmäßig mit speziell für diese Modellvariante kreierten 19-Zoll-Leichtmetallrädern ausgestattet. Darüber hinaus trägt er am vorderen Kotflügel und am Handschuhfach eine kleine Plakette mit der Modellbezeichnung.

Die Ausstattung
Auch Ausstattung und Innenraumgestaltung sind auf den robusten Charakter zugeschnitten. Sie basieren auf der Ausstattungslinie Ambition. Der KODIAQ SCOUT verfügt serienmäßig über einen Offroad-Assistenten, ein Schlechtwegepaket mit Unterboden- und Motorschutz und eine Einparkhilfe vorn und hinten. Zur großzügigen Serienausstattung zählt auch die Fahrprofilauswahl (Eco, Comfort, Normal, Sport, Individual, Snow), mit der die Steuerung von Motor, Automatikgetriebe, Servolenkung und Klimaanlage beeinflusst werden kann. Der Snow-Modus stellt die Arbeitsweise der Systeme ABS, ASR, ACC (falls an Bord) und des Motormanagements auf die speziellen Bedingungen der verschneiten beziehungsweise glatten Fahrbahn ein.

Im Innenraum zählen zum Lieferumfang ein Multifunktionslenkrad, eine LED-Ambientebeleuchtung in zehn Farben, ein modularer Infotainment-Baukasten (MIB) mit acht Lautsprechern, mit Alcantara bezogene Sitze mit KODIAQ-Logo, Türverkleidungen im Alcantara-Dekor, Textilfußmatten sowie das KODIAQ-Logo in den vorderen Einstiegsleisten.

Die Motorenauswahl
Als Antrieb stehen je zwei Benzin- und Dieselmotoren zur Auswahl:

1,4 TSI (150 PS) 4×4*, Höchstgeschwindigkeit 197 km/h, 0 – 100 km/h in 9,8 Sek., Verbrauch kombiniert 6,9/6,8 l /100 km, 155/153 g CO2/km

2,0 TSI (180 PS) 4×4*, Höchstgeschwindigkeit 207 km/h, 0 – 100 km/h in 8,0 Sek., Verbrauch kombiniert 7,4/7,3 l/100 km, 170/168 g CO2/km

2,0 TDI (150 PS) 4×4*, Höchstgeschwindigkeit 197 km/h, 0 – 100 km/h in 9,5 Sek., Verbrauch kombiniert 5,4/5,3 l /100 km, 141/139 g CO2/km

2,0 TDI (190 PS) 4×4*, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h, 0 – 100 km/h in 8,9 Sek., Verbrauch kombiniert 5,7 l /100 km, 150 g CO2/km

Der 4×4-Antrieb
Herzstück des 4×4-Antriebs ist eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung, die zugunsten einer optimalen Achslastverteilung unmittelbar vor dem hinteren Differenzial, also am Ende der Kardanwelle sitzt. Das Allradsystem arbeitet schnell und intelligent, sein Steuergerät errechnet permanent das ideale Antriebsmoment für die Hinterachse. Eine vom Fahrzustand abhängige Vorsteuerung stellt sicher, dass Traktionsverluste fast ausgeschlossen sind. Im normalen Fahrbetrieb, speziell bei geringer Last und im Schub, schickt die Lamellenkupplung die Motorkräfte zum allergrößten Teil Kraftstoff sparend an die Vorderräder.

Galerie

Die Geländeeigenschaften
Der KODIAQ SCOUT fühlt sich auch abseits befestigter Straßen zuhause. Mit 194 Millimeter Bodenfreiheit kommt er selbst über größere Unebenheiten gut hinweg. Sein Rampenwinkel beträgt 19,7 Grad, die Böschungswinkel vorn und hinten sind dank der kurzen Überhänge mit 22,0 und 23,1 Grad sehr stattlich. Das serienmäßige Schlechtwegepaket schützt außerdem vor Beschädigungen an Unterboden, Motor, Leitungen und Kabeln. Wenn die Straße endet, kann der Fahrer mit einem einfachen Tastendruck den Offroad-Modus anwählen. Die optionalen DCC-Dämpfer verändern ihre Arbeitsweise entsprechend, die Gasannahme erfolgt etwas langsamer. Das Antiblockiersystem ABS lässt einen gewissen Schlupf zu, damit sich vor den Rädern ein bremsender Erdkeil bilden kann. Um die Traktion im Offroad-Modus zu verbessern, lässt die ASR einen größeren Schlupf zu und die elektronische Differenzialsperre EDS reagiert schärfer und schneller. Bei Bedarf werden zudem die Berganfahrhilfe und die Bergabfahrhilfe aktiv – letztere hält die Geschwindigkeit auf dem Niveau konstant, mit dem der Fahrer in den Hang einfährt.

Die Fahrerassistenzsysteme
Mit dem breiten Angebot an Fahrerassistenzsystemen setzen alle Varianten des ŠKODA KODIAQ Maßstäbe in ihrer Klasse. Zu den Neuheiten zählen der Anhängerrangierassistent, der Blind Spot Detect (warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel) und der Rear Traffic Alert (überwacht unter anderem beim Ausparken den seitlichen und rückwärtigen Verkehr). Der Crew Protect Assist (schließt bei einem drohenden Unfall Fenster und Schiebedach, strafft die Sicherheitsgurte der Vordersitze) ist mit dem verbesserten Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion und vorausschauendem Fußgängerschutz vernetzt. Die Funktionen des Parklenkassistenten wurden weiter perfektioniert. Ebenfalls ein Novum für die Marke ist das System Area View: Dank der Weitwinkelobjektive in den Umgebungskameras, die sich im Front- und Heckbereich sowie in den Außenspiegelgehäusen befinden, werden vielseitige Ansichten vom direkten Umfeld des Fahrzeugs auf dem Bordmonitor angezeigt. Darunter eine virtuelle Draufsicht und 180-Grad-Bilder aus den Bereichen von Front und Heck. Damit wird das Fahren in unübersichtlichen Situationen oder auf rauem Terrain erleichtert.

Das Infotainment und ŠKODA Connect
An Bord des KODIAQ SCOUT sind alle modernen Infotainmentsysteme des neuen großen SUV. Die kapazitiven Touchdisplays sind im Glasdesign ausgeführt (außer Serien-Musiksystem Swing). Das Navigationssystem Columbus verfügt als Topversion über einen Monitor mit 9,2 Zoll großer Bilddiagonale, WLAN-Hotspot und LTE-Modul. Der automatische Notruf eCall ist serienmäßig an Bord. Die mobilen Online-Dienste von ŠKODA Connect sind die ideale Ergänzung für das topmoderne Infotainment. Sie setzen Maßstäbe bei Navigation, Information, Unterhaltung und Assistenz und können sogar über den heimischen Computer oder per App konfiguriert werden.

Weltpremiere auf dem Autosalon in Genf
Sein Debüt absolviert der KODIAQ SCOUT auf dem Internationalen Automobil-Salon 2017 in Genf. Die weltweit bedeutende Fahrzeugmesse ist vom 9. bis zum 19. März 2017 für das Publikum geöffnet. ŠKODA präsentiert die neue Modellvariante des großen SUV sowie zahlreiche weitere Neuheiten in Halle 2 im Obergeschoss des Messezentrums Palexpo.