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Die für 2016 angekündigte nächste Generation VW Crafter wird in einem neuen Werk im polnischen Września gebaut. Das extra gebaute Werk soll 2.300 neue Arbeitsplätze schaffen. Bisher lief der Crafter zusammen mit dem baugleichen Mercedes Sprinter in Ludwigsfelde und Düsseldorf vom Band. Diese Kooperation war 2013 seitens Mercedes aufgekündigt worden. Entwickelt wird der größte VW nun angeblich mit der Unterstützung von Konzern-Tochter MAN.

„Mit der Entscheidung, den Crafter in Polen zu bauen, stellen wir die Weichen für die strategische Neuorientierung unserer leichten Nutzfahrzeuge“, sagt Dr. Leif Östling, Mitglied des Vorstands der  Volkswagen Aktiengesellschaft verantwortlich für den Bereich Nutzfahrzeuge. Und weiter: „Der Crafter eignet sich hervorragend für alle Wachstumsmärkte der Welt und wird Volkswagen Nutzfahrzeuge auf dem Weg zum global agierenden Hersteller weiter voranbringen.“

Das neue Werk in Września liegt rund 50 km östlich von Poznań und wird zusätzlich zum bestehenden Werk Poznań der zweite Standort von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Polen. Seit mehr als einem Jahrzehnt rollt dort bereits der Stadtlieferwagen Caddy vom Band. Dazu Dr. Eckhard Scholz, Vorstandssprecher Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Wir haben in Polen bei der Fertigung des Caddy ausgezeichnete Erfahrungen gemacht. Und auch die Region um Września bietet uns optimale wirtschaftliche, infrastrukturelle und arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen.“

Das künftige Fabrikgelände umfasst rund 220 Hektar und besteht aus Karosseriebau, einer Lackiererei sowie der Endmontage. Der Baubeginn ist für Ende 2014 geplant. Der Produktionsstart soll im vierten Quartal 2016 erfolgen.

Deutlich heimatverbundener zeigt sich der neue Tiguan (Bild oben Modell 2012). Das Kompakt-SUV soll ab 2016 zusätzlich zur Produktion in Wolfsburg auch in Hannover vom Band laufen. Ermöglicht wird diese flexible Umstrukturierung durch den Einsatz des Modularen Querbaukastens (MQB) als Basis für das 2016er Modell.