Das Auto selbst reparieren – wer sich das zutraut und ein Mindestmaß an handwerklichem und technischem Geschick mitbringt, kann dabei eine Menge Geld sparen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Reparatur korrekt ausgeführt wird. Was es bei einer DIY-Autoreparatur zu beachten gibt und wann man besser eine Werkstatt aufsuchen sollte, steht im folgenden Artikel.

Werkzeuge und Ersatzteile

Ein KFZ-Betrieb hat im Vergleich zur heimischen Werkstatt einen entscheidenden Vorteil: Sie verfügt bereits über sämtliche Werkzeuge, die für eine sachgemäße Reparatur nötig sind. Bei den Ersatzteilen sieht es anders aus: Auch die Werkstatt muss diese erst bestellen. Dabei können Nicht-Fachleute von der Dichtung bis zur Abgasanlage die benötigten Teile ebenfalls im Online-Handel wie bei diesem Anbieter bestellen, in vielen Fällen sind die Preise sogar günstiger als die in einer Vertragswerkstatt.

Grundsätzlich sollte man damit rechnen, dass die Reparatur bei einem Fachmann weit schneller geht, es sei denn, man ist selbst vom Fach und verfügt über fundierte Kenntnisse. Ansonsten kann nicht nur der zeitliche Aufwand höher ausfallen, sondern auch die Kosten steigen, ganz zu schweigen von dem Risiko, das bei einer unsachgemäßen Arbeit entstehen kann.

Eine gute Starthilfe für DIY-Reparaturen ist ein gut ausgestatteter Werkzeugkoffer, am besten spezialisiert auf KFZ-Reparaturen. Ebenfalls bei vielen Tätigkeiten rund ums Auto empfehlenswert: ein Eimer und eine alte Decke als Unterlage.

Grenzen der modernen Technik

Dies gilt vor allem für die neueren KFZ-Modelle: Sowohl Technik als auch Elektronik sind mittlerweile so kompliziert und oftmals auch so verbaut, dass sie für einen Laien meistens nur schwer bis gar nicht zu erreichen sind.

Nach wie vor bietet es sich an, den Reifenwechsel selbst vorzunehmen. An dieser Stelle hat sich auch bei den modernen Autos wenig an der Handhabung geändert. Auch die Bremsbeläge lassen sich von einem versierten Laien selbst reparieren, es sei denn, die Bordelektronik benötigt vorab die Freigabe eines Diagnosegeräts. Ein Ölwechsel oder der Austausch eines Auspuffs liegen ebenfalls noch im Bereich des Machbaren für eine Mietwerkstatt.

Kritisch wird es erst, wenn eine Umrüstung oder sonstige Arbeiten am Motor nötig sind.

An das Herzstück des Autos sollte sich nur ein Experte wagen, da es äußerst empfindlich auf eine fehlerhafte Behandlung reagieren kann. Im schlimmsten Fall wartet ein Motorschaden und damit auch ein hoher finanzieller Schaden.

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