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Nachdem der neue BMW i3 von so ziemlich allen Auto-Magazinen mit Lob überschüttet wurde, hat nun der 115 PS starke e-Golf erstmals die Gelegenheit, sein Potenzial zu beweisen (190 km Reichweite, 140 km/h Topspeed, Zuladung 450 kg, Preis ab 34.900 Euro) und dem futuristischen Bayern entgegenzutreten. In einem ersten, direkten Vergleich hat die Auto Bild in ihrer aktuellen Ausgabe vom 14.03.2014 die beiden Stromer im Rahmen der Präsentation des e-Golf in Berlin einem Kurztest  gegenübergestellt. Das Ergebnis war knapp. Doch es lautet: „Der VW e-Golf entzaubert BMW i3“.

[Bild nicht gefunden]Der Erfolg des e-Golf wird dabei hauptsächlich durch die leistungsfähigere Technik begründet, die trotz des Mehrgewichts von rund 300 Kilogramm und 55 Kilogramm Mehrgewicht im Vergleich zu seinem bayerischen Konkurrenten in der Praxis eine höhere Reichweite vorweisen kann. Dabei gehe die Motorisierung des e-Golf  „gefühlt fast genau so zügig voran“ wie die des BMW i3, auch wenn der Wolfsburger Stromer auf dem Papier gut drei Sekunden im Sprint auf 100 km/h verliert, urteilt die Auto Bild. Gnädigerweise erlaube man sich die Bemerkung, dass der BMW mit dem aufpreispflichtigen (4500 Euro) Range Extender ausgestattet war, der durch sein Mehrgewicht auch noch Elektroreichweite kostet.

[Bild nicht gefunden]Jedoch spricht die Auto Bild dem e-Golf auch weitere Punkte für das gelungenere und bequemere Interieur zu. Während Sitzposition und Ergonomie VW-typisch keinerlei Anlass zum Meckern geben, kann der i3 durch seine hohe Sitzposition nur bei der Übersicht, nicht jedoch beim Komfort punkten. Zudem äußerten sich die Tester positiv über die drei verschiedenen Rekuperationsmodi des e-Golf, wodurch der Fahrer mit dem Schalthebel einstellen kann, wie stark der VW rekuperieren soll und damit die Bremswirkung beim Ausrollen selbst bestimmen könne. Diese Möglichkeit biete der BMW noch nicht, doch vorstellbar sei es schon, dass spätestens zu einem Facelift des i3 in ein paar Jahren eine solche Funktion angeboten werde. Der größte Kritikpunkt am Golf ist freilich seine herkömmliche Fahrzeugkonstruktion. Denn eine so fortschrittliche Leichtbaukarosserie wie sie der BMW i3 bietet, kann der Wolfsburger noch nicht vorweisen. Preislich liegen die beiden (BMW ohne Range Extender) allerdings mit knapp unter 35.000 Euro fast gleichauf.

Alle wichtigen Infos zum neuen Konkurrenten des BMW i3 aus Wolfsburg finden Sie in der angehängten Pressemeldung.

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Zehn wichtige Fakten zum neuen e-Golf:

1. Volle Alltagstauglichkeit wie jeder andere Golf.
2. LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten serienmäßig.
3. Hightech-Infotainmentsystem Discover Pro serienmäßig.
4. Via Smartphone Klimatisierung und Batterieladen aktivieren.
5. 190 Kilometer Reichweite mit einer Batterieladung.
6. 12,7 kWh/100 km Verbrauch kosten nur 3,28 €/100 km**.
7. Leihwagen für lange Strecken 30 Tage im Jahr kostenlos*.
8. Beschleunigung in nur 4,2 Sekunden auf 60 km/h.
9. Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h (abgeregelt).
10. Sportliches Handling durch besonders tiefen Schwerpunkt.

Volkswagen präsentiert im Rahmen der e-Mobilitätswochen (8. bis 21. März) unter dem Motto „electrified!“ in Berlin-Tempelhof den neuen e-Golf – ein 140 km/h schnelles Elektroauto mit einer Reichweite von bis zu 190 Kilometern, optimalen Allround-Eigenschaften und einer Hightech-Ausstattung. Während der e-Mobilitätswochen (mit einer interaktiven Ausstellung zum Thema Elektromobilität) werden im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof die internationale Fahrvorstellung (Presse) und eine Händlerpräsentation stattfinden. Ebenfalls integriert in die e-Mobilitätswochen ist die Jahrespressekonferenz der Volkswagen AG. Darüber hinaus wird die Ausstellung zur e-Mobilität am Wochenende des 14. bis 16. März für alle interessierten Besucher ihre Tore öffnen. Parallel treten an elf Abenden mehr als 30 internationale DJs und Top-Acts der elektronischen Musikszene in Tempelhof für alle Berliner und Nicht-Berliner auf (Kartenvorverkauf über www. emobility.volkswagen.de). Volkswagen möchte die Öffentlichkeit durch die e-Mobilitätswochen über gegenwärtige und künftige e-Technologien und e-Fahrzeuge informieren. Im Mittelpunkt steht dabei der neue e-Golf – die erste rein elektrisch betriebene Version des erfolgreichsten europäischen Autos aller Zeiten.

Serienmäßig mit Topausstattung. Der Vorverkauf des e-Golf ist in Deutschland bereits angelaufen. Die offizielle Markteinführung startet in Europa im Sommer. Bis Ende des Jahres folgen die Märkte in Asien und Nordamerika. Als progressiver Schrittmacher für eine emissionsfreie Mobilität kennzeichnet den e-Golf eine umfangreiche und individualisierte Serienausstattung. So ist der elektrisch angetriebene Golf das einzige Modell der Baureihe, das serienmäßig mit dem Highend-Radio-Navigationssystem Discover Pro ausgeliefert wird. Auf der Funktionsseite ist zudem die App „Volkswagen Car-Net-e-Remote“ immer dabei, um alternativ via Smartphone das Laden der Batterien zu starten, die serienmäßige Standheizung respek-tive -kühlung (während des Ladens) zu aktivieren oder Fahrzeugdaten abzufragen. Darüber hinaus gehören zum Ausstattungsumfang Features wie die Fahrprofilauswahl („Normal“, „Eco“, „Eco+“), eine beheizbare Frontscheibe und eine Klimaautomatik. Im Exterieurbe¬reich sind es unter anderem LED-Scheinwerfer und – als optisches Merkmal aller Volkswagen mit Elektro- oder Plug-In-Hybridantrieb – das c-förmige Tagfahrlicht, die den e-Golf auszeichnen. Alle Golf mit Elektromotor an Bord tragen darüber hinaus eine blaue Quer-spange im Kühlergrill und in den Scheinwerfergehäusen („e-Design-Linie“). Ebenso ohne Aufpreis: LED-Rückleuchten und aerodynamische 16-Zoll-Leichtmetallräder.

Auf Pendler zugeschnittene Reichweiten. Der e-Golf kommt mit einer Batterieladung (24,2 kWh) bei einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 12,7 kWh auf eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern. Drei intuitiv nutzbare Fahrmodi („Normal“, „Eco“, „Eco+“) und vier ebenso einfach aktivierbare Rekuperationsstufen („D1″, „D2″, „D3″ und „B“) unterstützen den Fahrer / die Fahrerin dabei, die maximale Reichweite herauszufahren. Interessant: Untersuchungen des deutschen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ergaben, dass rund 80 Prozent aller Autofahrer in Deutschland täglich weniger als 50 Kilometer fahren und so mit dem Reichweitenpotenzial des neuen e-Golf gut zurecht kommen würden.

Ergänzungsmobilität. Alle Besitzer eines Volkswagen e-Elektroautos können zudem während der ersten drei Jahre nach dem Kauf bei allen Volkswagen e-Partnern (ausgewiesene Händler mit einer Euromobil-Station) bis zu 30 Tage im Jahr kostenlos* einen Leihwagen (inklusive eines definierten Kontingents von Freikilometern) mit konventionellem Antrieb mieten – somit kann zum Beispiel selbst die große Urlaubsreise flexibel realisiert werden. Angeboten wird der stets viertürige e-Golf zum Preis von 34.900 Euro (Deutschland).

Umweltprädikat. Mit einem Umweltprädikat zeichnet Volkswagen den ökologischen Fortschritt bei Fahrzeugen und Technologien gegenüber Vorgänger- bzw. Vergleichsmodellen aus. Das Prädikat informiert darüber, wie Fahrzeuge, Komponenten und Prozesse von Volkswagen umweltfreundlicher gestaltet werden. Ein solches Umweltprädikat hat nach detaillierten Analysen jetzt der e-Golf erhalten. Dem Elektroauto wird dabei eine bessere Ökobilanz als konventionellen Fahrzeugen attestiert. Alle Angaben im Umweltprädikat wurden von der unabhängigen Prüfungsgesellschaft „TÜV NORD“ kontrolliert und zertifiziert. Im Vergleich zum bereits sehr sparsa-men Golf 1.2 TSI mit 63 kW / 85 PS reduziert sich der CO2-Ausstoß bei der Nutzung von „BluePower“ (Ökostrom) in der Nut-zungsphase um 99 Prozent. Dank des innovativen Technologiegesamtsystems ist der e-Golf, wie eingangs skizziert, mit einem Verbrauch von 12,7 kWh/100 km extrem effizient unterwegs.

BluePower macht den Unterschied. Erstmals ist es dank der Elektrofahrzeuge möglich, regenerative Energien (Wind-, Sonnen- und Wasserkraft) im größeren Stil als Treibstoff für Automobile zu nutzen. Volkswagen bietet deshalb in Deutschland den perfekt zum e-Golf, e-up! und künftigen Golf GTE (Plug-In-Hybrid) passenden Strom an – „BluePower“. Die CO2-frei erzeugte Energie von „BluePower“ stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kooperations- und Vertriebspartner sind die deutsche LichtBlick SE und die Volkswagen Bank.

Lautlose Dynamik. Der e-Golf zeigt trotz aller umweltentlastenden Aspekte eine geradezu sportliche Performance. Zum einen hat der Golf generell ein souveränes Fahrwerk. Durch den tiefen Schwerpunkt der platzsparend im Fahrzeugboden integrierten Lithium-Ionen-Batterie wird das Fahrverhalten noch knackiger. Darüber hinaus profitiert der Newcomer von einer dynamischen Eigenart der Elektroautos: Aus dem Stand heraus liefert der nahezu lautlos arbeitende Elektromotor ein Anfahrdrehmoment, wie es sonst nur deutlich PS-stärkere Autos zeigen. Im Detail: Für Vortrieb sorgt im e-Golf ein 85 kW / 115 PS starker Motor, der – ebenso wie das 1-Gang-Getriebe und die Batterie – eine unternehmenseigene Entwicklung ist. Der Elektromotor dreht bis zu 12.000 U/min hoch und stellt schon beim Start das maximale Anfahrdrehmoment von 270 Nm zur Verfügung. Dynamische Folge: in 4,2 Sekunden ist der frontgetriebene e-Golf 60 km/h schnell (0-100 km/h: 10,4 Sekunden). Auf der Autobahn wird der fünfsitzige Volkswagen bei 140 km/h elektronisch abgeregelt.

Die automobile Revolution heißt MQB. Mit dem neuen e-Golf und dem Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon präsentierten Golf GTE schließt Volkswagen als erster Automobilhersteller der Welt einen Kreis, der – innerhalb einer Baureihe – alle heute relevanten Antriebssysteme beinhaltet. Volkswagen geht diesen Weg, um das Potenzial aller Antriebsarten zu nutzen und damit – je nach individuellem Anforderungsprofil – einen ideal auf jeden Kunden zugeschnittenen Golf anbieten zu können. Möglich wird diese ungewöhnliche Antriebsvielfalt – Golf mit Benzinmotor (TSI in-klusive GTI), Golf mit Dieselmotor (TDI inklusive GTD), Golf mit Erdgasmotor (TGI), Golf mit Plug-In-Hybrid-Antrieb (GTE) und e-Golf als Version mit reinem Elektroantrieb – durch den modularen Querbaukasten, kurz MQB genannt. Dieser 2012 erstmals mit dem Golf eingeführte Technologiebaukasten steht für eine automobile Revolution. Denn die Ingenieure von Volkswagen haben mit diesem System die Voraussetzungen geschaffen, dass ein Volumenmodell wie der Golf technisch generell alle Antriebsarten aufnehmen kann.

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Galerie: VW e-Golf 2014

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Galerie: BMW i3 2014

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